Biografie

1985 - 2004: Anfänge

Yannic wurde 1985 in Rheda-Wiedenbrück geboren und wuchs in seiner Heimatstadt Detmold auf. Schon im Alter von fünf Jahren bekam er Schlagzeugunterricht und lernte später autodidaktisch neben dem Komponieren und Arrangieren Gitarre, Bass und Keyboard spielen. Seit 1998 gründete er seine ersten Bands und arbeitete – aufbauend auf musikalischen Einflüssen der 60er- und 70er-Jahre – nahezu Tag und Nacht in seinem kleinen Kellerstudio im Haus seiner Eltern an seinen Songs. Er spielte – wie auch heute noch – alle Instrumente selbst und vermischte seine musikalischen Wurzeln (Beatles, Rolling Stones, Supertramp) mit moderneren Sounds und Arrangements (u.a. Robbie Williams/Guy Chambers, Oasis).


 

2005-2006: Fool's Garden / "Supernova"

2005 wurde Yannic von der Band Fool's Garden („Lemon Tree“) entdeckt. Zusammen mit Fool's Garden Gitarrist und Produzent Volker Hinkel nahm er seine erste EP „Supernova“ auf (neu veröffentlicht 2021 als „Nowhere“). Live trat Yannic meist im Duo mit der Gitarristin Yvi Wylde auf.


 

2007-2011: Musikstudium und "Yes, Please!“

Nach Abitur und Zivildienst nahm Yannic am Popkurs der Hochschule für Musik und Theater Hamburg teil und studierte anschließend ab 2007 Popularmusik mit dem Hauptfach Schlagzeug am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Dort gründete er mit einigen Kommilitonen die Band „Yes, Please!“ mit der er als Frontman zwei weitere EPs aufnahm und zahlreiche Gigs u.a. als Support von Pohlmann und Gabriella Cilmi spielte. Sein Songwriting orientierte sich nun eher am Alternative-Pop-Rock sowie der Band Jimmy Eat World, ein Einschlag, der bis heute in einigen Songs zu hören ist (u.a. „Break Back Free“ / „Changes“)


 

2011-2013: Session-Drummer, Masterstudium und Electro-Pop

Von 2011 bis 2013 war Yannic vorrangig als Session-Drummer auch für renommiertere Künstler deutschlandweit aktiv. Daneben gründete er mit seinem jüngeren Bruder Stefan eine Indietronic-Band. Im Rahmen seines Masterstudiums an der Hochschule für Musik Münster forschte er an der Entwicklung eines neuartigen Instruments - ein Schlagzeug, auf dem er mit Hilfe von elektronischem Equipment, live alleine eine ganze Band simulieren konnte – und beschäftigte sich intensiv mit Sounddesign und der Produktion von elektronischer Musik.


 

2013-2016: "On My Way Back Home"

Nachdem Yannic 2012 den am Dreampop orientierten Song „S.M.I².L.E“ veröffentlicht hatte, arbeitete er an weiteren Electro-Songs, zog nach Bielefeld, entschloss sich dann aber dazu sich auf seine musikalischen Wurzeln zurück zu besinnen. Er beendete das Touren als Drummer und kehrte dem Electropop den Rücken. 2013 und 2014 experimentierte Yannic mit Akustikgitarren, Percussion-Instrumenten, musiktherapeutischen und spirituellen Ansätzen und schrieb zahlreiche neue Songs. Seine Musik entwickelte sich neben dem weiterhin bestehenden Britpop- und Pop-Rock-Elementen in eine filigranere Folk-Richtung. 2015 trat er öfters solo auf und begleitete sich auf Akustikgitarre und Framedrum. 2016 veröffentlichte er einige in den Vorjahren entstandene Demos auf dem Album „On My Way Back Home“ und schrieb darauf einige klassische und sehr harmonische, „beatlesque" Songs (u.a. „With You“ und „Hello Sun“).


 

2017: "In The Wall / Off The Wall"

Durch die bereits oben erwähnten spirituellen und musiktherapeutischen Ansätze entwickelte Yannic einen individuellen Akustikgitarren-Improvisationsstil. In der Improvisation erschuf er eine synästhetische Symbiose aus filigraner Haptik, Holz, Holzgeruch, Rhythmik und Harmonik. Yannic spielte sich in einen emotionalen Fluss, indem er die Songs auf Anhieb nahezu vollständig „empfing“. Diese originären Elemente bettete er dann in aufgelockerte, leicht bluesige Bandarrangements mit Livecharakter ein, wodurch ein „unperfekter“ und einzigartiger Flow in seine Musik kam, der wiederum einen gefühlsbetonteren Gesangsstil begünstigte.


 

2018: "Serenade"

Im Sommer 2018 spielte Yannic einige Aufritte. Da er die im Vorjahr entstanden Songs aus persönlichen Gründen nicht spielen wollte, schrieb er für die anstehenden Konzerte binnen weniger Wochen zahlreiche neue lebensfrohere Folk- und Britpop-Songs, die er meist gleich während des Schreibens aufnahm. Eine kleine Auswahl an Songs aus dieser äußerst kreativen und produktiven Phase ist auf der EP „Serenade“ zu hören.


 

2019-2021: "Moving On"

Seit Ende 2018/ Anfang 2019 entstanden eine Reihe von „Aufbruch-Songs“, die zunächst nur sehr vage ihr Gesicht zeigten. Mit dem Ziel künstlerisch neue Wege zu gehen experimentierte Yannic lange mit neuen Arrangements. Entsprangen seine Songtexte zuvor meist dem unterbewussten Flow, fokussierte er sich nun darauf, das anfangs „empfangene“ „Gejammer" bewusst umzuschreiben und in zuversichtliche und motivierende "Anti-Blues" Texten zu verwandeln. Musikalisch wandte Yannic sich vom zuvor entwickelten spontanen und emotionalen Stil ab und legte den Fokus nun auf eine distanziertere und nüchterne Kreativität. Damit gab er seiner Musik mehr Atmosphäre, Raum und Tiefe. Er ließ sich nun vorrangig von Bands wie „Fleetwood Mac“ und Popmusik der 1980er- und frühen 1990er-Jahre inspirieren und bewegte sich wieder in eine etwas elektronischere Richtung.

2021 produzierte und veröffentlichte er das Album „Moving On", welches neben den „Aufbruch-Songs“ dieser experimentellen Produktionsphase auch einige „recyclete“ ältere Songs enthält.